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Kindertagespflege in Walbecke durch Tagesmutter Petra Daum

Zusammenarbeit mit den Eltern

Austausch von Informationen


Als Tagesmutter sehe ich mich als Erziehungspartner der Eltern. Ich biete meine Tätigkeit selbständig an, d. h. es besteht kein Angestelltenverhältnis.


Eine enge Zusammenarbeit und intensiver Informationsaustausch liegt mir sehr am Herzen. Daher füllen wir vor Betreuungsbeginn gemeinsam einen Kennenlernbogen aus. Meine Checkliste dient Ihnen dazu, mir wichtige Informationen über Ihr Kind zu geben. Ich kann Ihr Kind besser betreuen, erziehen und pflegen, wennn ich schon etwas über die Eigenarten und die Gewohnheiten Ihres Kindes weiß. Zudem erhalten Sie weitere Informationen über meine Tätigkeit als Tagesmutter.


Dinge, die die Tagespflege betreffen und zum Wohle des Kindes dienen, werden beim Bringen und Abholen des Kindes im Tür- und Angelgespräch besprochen. Monatlich fertige ich Rückblicke für die Eltern an, die ich per Pdf-Datei verschicke. Bei auftretenden Problemen wird ein klärendes Gespräch, außerhalb der Betreuungszeiten und ohne das Kind, nach Terminabsprache geführt. 


In meiner Betreuung wird sich gedutzt, da ich es für Kinder befremdlich finde, wenn wir uns siezen. Siezen bedeutet zwar Respekt, aber auch Abstand. Durch das „du“, einem ehrlichen Umgang miteinander und einem höflichen respektvollen Umgangston, vermitteln wir den Kindern gegenseitige Wertschätzung, unser partnerschaftliches Verhältnis und ein freundschaftliches Miteinander.


Darum ist es sehr wichtig, dass sich mein Erziehungsstil nach Möglichkeit mit dem der Eltern deckt, damit man eine gute Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes garantieren kann. Deckt sich der Erziehungsstil nicht mit dem der Eltern, ist von einer Betreuung abzuraten. Aus diesem Grund, händige ich interessierten Eltern, mein Konzept aus, damit sie einen Einblick in meine Betreuung bekommen und entscheiden können.


In meiner Konzeption gebe ich Auskunft über eine Einwilligungserklärung zur Verwendung von Bildmaterial im Rahmen der Bildungsdokumentation und der Portfolio-Arbeit. Ebenso gibt es dort Infos zum Datenschutz und über Vollmachten, die ich benötige.


Die Tatsache, dass die Stadt Schmallenberg 83 Ortschaften umfasst und mit einem Stadtgebiet von rund 303 km² die flächenmäßig größte kreisangehörige Gemeinde in Nordrhein-Westfalen ist, zeigt auf, dass es schwierig für uns Tagesmütter ist, untereinander Vertretungen für einen Krankheitsfall zu organisieren. Daher wird mit den Eltern eine Vertretungsmöglichkeit gesucht und im Betreuungsvertrag festgehalten.

Setzen sie Vertrauen in meine Arbeit als Tagesmutter, doch bedenken sie, dass auch ich nicht alles perfekt machen kann. Ich teile mein pädagogisches Fachwissen und meine Erfahrungen gerne mit Ihnen und stehe bei Fragen rund ums Kind stets zur Verfügung.


Falls Sie nachlesen möchten, was Eltern bereits betreuter Tageskinder über die Betreuung im Haus der kleinen Hände sagen, fragen Sie bitte nach Referenzschreiben. Sie dürfen diese gerne einsehen.

Erziehungsziele

Es gibt Erziehungsziele, die nur in Zusammenarbeit und mit der Unterstützung der Eltern funktionieren. Damit die Eltern einen Einblick in meine Erziehungsarbeit bekommen, möchte ich sie an dieser Stelle anschneiden. Genaueres im Konzept!


- Der Zeitpunkt des „Trockenwerdens“

Aus eigener Erfahrung als Mutter weiß ich, dass jedes Kind sein eigenes Tempo wählt und allein bestimmt, wann es mit dem Trockenwerden beginnen will. Jedes Kind zeigt seine Bereitschaft, wenn es soweit ist, darum wird bei mir keiner gezwungen.


- Essenswünsche

Man trifft nicht immer den Geschmack von allen, wenn man für mehrere Personen kochen muss.


Unser Essen wird frisch zubereitet. Ich bin kein Fan von Fertiggerichten. Sie werden nur als Unterstützung in Ausnahmefällen auf den Tisch kommen.


Zum Geburtstag des Kindes darf Kuchen oder dergleichen mitgebracht werden. Wir sprechen dieses gemeinsam ab. Auch ich trage gerne etwas dazu bei.

- Schlafgewohnheiten

Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass jedes Kind einen anderen Schlafrhythmus hat. Einige brauchen noch die Mittagsruhe, andere dagegen nicht.


Kinder die noch Ruhe brauchen, können jederzeit ihrem Schlafbedürfnis nachkommen. In der Ruhephase werden Kinder, die nicht mehr schlafen dazu angehalten, sich ruhige Beschäftigungen auszusuchen.


- Kleidung

Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen, damit man jederzeit hinaus kann. Kleidungsstücke zum Wechseln, falls es mal sein muss, sind von Vorteil und befinden sich entweder im Rucksack des Kindes oder werden bei uns hinterlegt. Einwegwindeln und Feuchttücher stellen die Eltern.


- Spielzeug

Vorhandenes Spielzeug ist für alle da. Auch mitgebrachtes Spielzeug von zu Hause, dürfen andere Kinder mitbenutzen. Einzige Ausnahme ist das Lieblingsschmusetier, Schmusetuch o. ä. eines jeden Kindes.


Denken sie daran, - dass sie auf die Größe achten, denn verschiedene Altersgruppen kommen hier zusammen, - dass sie auf robustes Spielzeug achten, nicht alles kommt sonst heile zurück.


- Religion

Ich sehe keine religiöse Erziehung vor. Jedoch werden die Kinder, wenn ein Fest ansteht, wie St. Martin, die Advents- und Weihnachtszeit, Namenstage oder Geburtstage, Abschiede darauf vorbereitet.


Es gibt Bücher, Geschichtensäckchen, Lieder, Gebete, Spiele, Rezepte und Dekorationen, um den Kindern unser gelebtes Brauchtum näher zu bringen und mit ihnen zu feiern.


An Karneval dürfen die Kinder kostümiert in die Betreuung kommen. Auch auf dieses Fest, werden die Kinder vorbereitet. Vor dem Mittagessen wird ein Tischgebet gesprochen.


- Entwicklungsdokumentation

Die Entwicklungsschritte der Kinder werden beobachtet, dokumentiert und individuell gefördert. Alles was sich im Laufe der Betreuung ansammelt, hefte ich zum Ende der Betreuungszeit in Form einer Erinnerungsmappe in einem Ordner ab.

Am letzten Tag der Betreuung, wird er den Eltern ausgehändigt.

Meine Erwartungen

Ich erwarte, dass während der Betreuung nur in dringenden Angelegenheiten angerufen wird.


Ebenfalls erwarte ich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von den abgebenden Eltern. Gebuchte Betreuungszeiten, sind bei Bring- und Abholzeit einzuhalten. Kommt das Kind morgens unregelmäßig, bringt es die Planung des weiteren Tagesablauf durcheinander.


Denn, strukturierte Abläufe und Einhalten von Ritualen geben Kindern Sicherheit im Alltag. Das geht verloren, wenn sich nicht an Zeiten gehalten wird und sich dadurch Vorgesehenes verschiebt. Wenn das Kind nicht kommen kann, teilen sie mir dieses bitte frühzeitig mit.


Wird ein Kind nie zuverlässig abgeholt, spürt dieses das Kind. Vielleicht sollte man sich einmal in das Kind hineinversetzen, dass zur Abholzeit fertig angezogen (im Winter vielleicht noch mit Schal und Mütze) auf die Eltern wartet, einer nach dem andern der Kinder geht und man wartet immer noch auf seine Eltern.


Wenn dieses öfter vorkommt, müssen wir zum Wohl des Kindes handeln und die gebuchten Betreuungszeiten überdenken, anpassen und neu festlegen.


Unzuverlässigkeit in der Abholzeit, bedeutet auch für mich, dass mir die Möglichkeit fehlt, Termine für mich und meine Familie treffen zu können. Ich bitte die Eltern einmal darüber nachzudenken, dass ich mich an Bring- und Abholzeiten halte und immer vor Ort bin, wenn Eltern ihre Kinder nach gebuchten Zeiten abholen kommen. Eltern, die sich nicht an Abholzeiten halten, verfügen über meine Freizeit.


Selbstverständlich kann es mal zu Verspätungen kommen. Sobald den Eltern dieses bewusst ist, teilen sie es mir bitte mit. Dann kann ich reagieren und das Kind zu meinem Termin mitnehmen. Über die anfallenden Betreuungsstunden wird eine Rechnung geschrieben.


Ich erwarte Rücksichtnahme von den abgebenden Eltern.


Bitte bringen Sie keine kranken Kinder in die Betreuung!


Denn nur so können wir verhindern, dass sie sich immer wieder gegenseitig anstecken, mitunter auch mich oder meine Familie. Es dient niemandem, wenn Kinder mit erhöhter Temperatur, mit eitrigem Schnupfen oder noch nicht genesen zu mir gebracht werden. Es birgt eher das Risiko, dass wir uns mit wochenlangen Krankheiten herumschlagen müssen.


Handeln Sie so, wie Sie es sich von den anderen abgebenden Eltern wünschen!


In meiner Konzeption gibt es genauere Informationen zum Thema "Das kranke Kind in Kindertagespflege" und was es zu beachten gibt, falls ihr Kind einmal erkrankt. Auch der gesetzliche  Anspruch auf Krankheitstage und Kinderkrankengeld wird beschrieben.


Eine Wiederzulassungstabelle gibt Auskunft darüber, wann ein Kind nach einer Erkrankung jeweils frühestens in die Tagespflege zurückkehren darf und was es sonst zu beachten gibt.