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Kindertagespflege in Walbecke durch Tagesmutter Petra Daum

Eckpunkte zur Betreuung

Beginn einer Betreuung

Haben sich Eltern, für eine Betreuung ihres Kindes bei mir entschieden und lässt mein Belegungsplan eine Aufnahme zu, kommt es zu einem ersten Treffen, bei dem wir uns gegenseitig besser kennen lernen, denn im Vorfeld muss über Bedürfnisse, Wünsche und Gewohnheiten gesprochen werden, damit es zu einem reibungslosen Übergang vom Elternhaus zur Tagespflege kommen kann. Wir füllen einen Kennenlernbogen aus. Eine Kopie des ausgefüllten Kennenlernbogens gebe ich den Eltern, damit sie auch nach unserem Gespräch alles noch einmal nachlesen können, was besprochen wurde. Sollten noch Unklarheiten bestehen, stehe ich jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.


Damit ich gezielt auf das jeweilige Kind eingehen kann, geben die Eltern Auskunft über bestimmte Essgewohnheiten, Wickeltechniken und eventuelle Allergien des Kindes. Ich benötige eine Vollmacht für einen Arztbesuch bei einem Notfall. Sollte das Kind Medikamente benötigen, verlange ich von den Eltern eine ärztliche Bescheinigung und ihre Unterschrift, dass ich die Medikamente ihrem Kind geben darf. Ebenso erwarte ich eine Unterschrift für das Mitnehmen des Kindes in unserem Auto.


Sind diese Dinge alle besprochen und geklärt, wird der Betreuungsvertrag aufgesetzt und unterschrieben. Die Eltern verpflichten sich, alle nötigen Unterlagen, die das Jugendamt benötigt, pünktlich einzureichen. Mit Abschluss des Betreuungsvertrages, besteht Versicherungsschutz über die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand. Unsere private Haftpflichtversicherung schließt Sach- und Personenschäden, die das Betreuungsverhältnis betreffen, mit ein. Gebuchte Zeiten beim Amt sind einzuhalten. Zusätzlich geleistete Betreuungszeiten werden mit 7,50€/Std. berechnet.


Der Start einer Betreuung beginnt individuell, da jedes Kind einen eigenen Charakter, Fähigkeiten und Interessen mitbringt. Durch die Eltern erfahre ich, wo ich das Kind in seiner Entwicklung abhole, was ihm gut tut und erkenne wie ich es stärken und fördern kann.


In einer behutsamen, individuellen Eingewöhnung versuche ich dem Kind mitzuteilen:

      * dass es Vertrauen zu mir aufbauen kann,

      * dass es sich angenommen, geachtet und geliebt

        fühlen darf,

      * dass es ernst genommen wird und

      * dass auf seine Bedürfnisse geachtet wird.


Nach einer erfolgreichen Eingewöhnungsphase (Dieses ist die wichtigste Phase in der Kinderbetreuung überhaupt. Aus diesem Grunde erläutere ich diese Zeit im nächsten Punkt noch genauer), steht der regelmäßigen Betreuung des Kindes nichts mehr im Wege.


Die Eingewöhnungsphase

Mein Eingewöhnungskonzept ist nach der Fachliteratur: Die ersten Tage – ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege von H. Laewen, B. Anders, E. Hedervari, Beltz – Verlag, zusammengestellt.


Bevor eine Betreuung startet, kommt das Kind in der sogenannten Eingewöhnungsphase zu uns. Die Dauer dieser Eingewöhnungsphase lässt sich nicht pauschal festlegen. Manche Kinder bleiben sofort nach dem Kennenlernnachmittag ohne Bezugsperson bei der Tagesmutter. Sie sind vielleicht vorher schon von anderen Personen betreut worden und kennen es von der Bezugsperson getrennt zu sein. In diesem Fall bedarf es keiner längeren Eingewöhnungsphase.

Es ist mir bewusst, dass der Übergang aus der Familie in die meistens noch unbekannte Welt der Tagespflege für die ganze Familie eine Veränderung darstellt, die oft von Unsicherheit und vielen Fragen begleitet wird. Für das Kind bedeutet es eine große Herausforderung an seine Fähigkeiten, sich an eine andere Umgebung anzupassen und Beziehungen zu neuen Personen aufzubauen. Bei der Eingewöhnung bin ich deshalb unbedingt auf die Zusammenarbeit mit den Eltern angewiesen.

Generell lege ich gemeinsam mit den Eltern Zeiten für 4 Wochen fest, an denen wir dem Kind die Möglichkeit geben, sich einzugewöhnen. Die Anwesenheits- und Abwesenheitsdauer wird dem Bedürfnis und Stand des Kindes angepasst und wird langsam gesteigert. Man kann sich bei der Entscheidung darüber, wie lange man das Kind begleitet, am Verhalten des Kindes orientieren. Wir lassen uns einen Spielraum und halten uns nicht strikt an die abgemachten Zeiten. Wir behalten das Kind im Auge und entscheiden zum Wohl des Kindes.


Kinder, die das erste Mal von ihrer Bezugsperson getrennt werden, brauchen etwas mehr Zeit, um ein sicheres Gefühl zu bekommen. Die Kinder benötigen während dieser Zeit die bisherige Bezugsperson, bei der sie Zuflucht und Trost suchen können, wenn sie sich mit der neuen Situation überfordert fühlen.


Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind darauf freut, zu mir gebracht zu werden und auch Sie ein gutes Gefühl dabei haben.

In meinem Betreuungskonzept wird der Ablauf der Eingewöhnungsphase genauer erklärt.

Abschiedsphase

Die Abschiedsphase ist, wie die Eingewöhnungsphase auch, ein wichtiger Punkt, der beschrieben werden muss. Schließlich geht irgendwann jede Betreuungszeit zu Ende, sei es durch Umzug, nach Konflikten, zum Beginn der Kindergartenzeit oder aus anderen Gründen. Die Kündigung erfolgt schriftlich und beträgt 2 Monate. Fallen die Zahlungen vom Amt weg, zahlen die Eltern weiter, bis eine ordentliche Kündigung des Betreuungsvertrages greift.


Auch diese Zeit muss zum Wohl des Kindes durchdacht werden. Über die Jahre hinweg, haben sich feste Rituale bei uns eingebürgert, die sowohl das scheidende Kind, wie die zurückbleibenden Kinder darauf vorbereitet, dass eine Betreuungszeit zu Ende geht.


Wie ich ihrem Kind einen behutsamen Übergang ermögliche, beschreibe ich hier in Stichpunkten. Im Betreuungskonzept wird diese Phase ausführlicher beschrieben.


    * Wir lesen Bilderbücher über die Betreuung im Kindergarten.

    * Ein Erinnerungsbild mit vielen Fotos aus der Betreuungszeit wird zum Anschauen angefertigt und aufgehangen.

    * In Form von leeren Kästchen wird dem Kind gezeigt, wie viele Tage es noch sind, bis dass wir unser Abschiedsfest feiern und das Kind dann die Betreuung verlässt. Jeden morgen, den das Kind im Abschlussmonat zu uns kommt, wird nach dem Frühstück ein Bildchen in ein leeres Kästchen geklebt, bis wir schließlich am Ende angekommen sind.

    * Ich fertige eine Erinnerungsmappe mit Entwicklungsschritten, Lernschritten, Fähigkeiten und Stärken des Kindes an.

    * Gemeinsam mit den Eltern wird die Abschiedsfeier vorbereitet.

    Obwohl der Anlass für die Kinder, die hier bleiben, und mich ein trauriger ist, ist er für das scheidende Kind ein weiterer großer und wichtiger Schritt, auf dem Weg zum Groß und Selbständig werden.

    * Im Anschluss an unsere Abschiesfeier bekommt das Kind sein Erinnerungsbild, seine Erinnerungsmappe und ein kleines Geschenk überreicht.

    * Nach der Betreuungszeit stehen die Türen für Besuche offen.

Bring- und Abholzeiten

Bringzeiten:

Bei einer Betreuung am Vormittag

oder über Mittag hinaus, besteht die Möglichkeit die Kinder zwischen

6.30 Uhr und 8.00 Uhr zu bringen.


Das gemeinsame Frühstück beginnt

um 8.30 Uhr.


Bei einer Betreuung am Nachmittag, besteht die Möglichkeit die Kinder

ab 14.45 Uhr zu bringen.


Abholzeiten:

Bei einer Betreuung am Vormittag, die am Mittag endet, besteht die Möglichkeit, die Kinder zwischen 12.30 Uhr und 13.00 Uhr abzuholen.


Kinder, die nicht am Mittagessen teilnehmen, können bis 11.30 Uhr abgeholt werden.


Bei einer Betreuung über Mittag hinaus, besteht die Möglichkeit, die Kinder ab 14.45 Uhr abzuholen.


Bei einer Nachmittagsbetreuung, endet die Betreuungszeit um 20.00 Uhr.